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Kostenfalle Bodenplatte

PRESSEMITTEILUNGEN

Kostenfalle Bodenplatte

In stadtnahen Baulagen gilt häufig die Regel: Kleines Grundstück – großer Preis. Da scheint es bei einer Gesamtinvestition im sechsstelligen Bereich auf den ersten Blick verlockend, ohne Keller zu bauen. Wer aus Spargründen auf eine Bodenplatte setzt, sollte jedoch unbedingt auf die Kosten für Erdarbeiten achten. Sonst steht am Ende die bittere Erkenntnis, viel Geld vergraben zu haben – ohne Mehrwert. 

Wofür ein Fundament?

Für die so genannte Lastabtragung benötigt ein Fertighaus eine Stahlbetonkonstruktion als Fundament, also eine Bodenplatte oder einen Keller. Der Keller bietet gleichzeitig Staufläche und viel Raum zum Arbeiten und Wohnen für die Familie oder für eine Mietpartei. Außerdem findet sich hier immer ein Platz für Werkbank, Hobby oder Weinkeller. Die Baufamilie erhält einen spürbaren Mehrwert zum relativ geringen Preis: Der Quadratmeter ist deutlich günstiger als im Wohnbereich. Zudem nutzt der Fertigteilkeller die Grundstücksfläche optimal aus und wertet das Eigenheim auf. Untersuchungen zeigen, der Wiederverkaufswert für Häuser mit Untergeschoss ist weitaus größer, als ohne Keller.

Zusätzliche Ausgaben für die Bodenplatte

„Der Bau einer Bodenplatte dagegen zieht unter Umständen hohe Kosten nach sich, gerade für Erdarbeiten“, sagt Bernd Hetzer, Prokurist und Leiter Vertrieb bei KNECHT Betonwerke – Fertigteilkeller. Die starke Nachfrage nach Grundstücken in den Kommunen habe dazu geführt, auch Baugebiete auszuweisen, bei denen die oberflächennahen Bodenschichten weniger tragfähig sind. In solchen Fällen erfordert der Bau einer Bodenplatte einen Bodenaustausch, die Details regelt ein Bodengutachten. Das heißt, der vorhandene Boden muss abgetragen, deponiert und durch neuen, tragfähigen Boden ersetzt werden. Der neue Boden wird dann in mehreren Lagen eingebracht und beispielsweise mit einem Rüttler verdichtet. Ehe mit dem Bau der Bodenplatte begonnen werden kann, muss die Tragfähigkeit des eingebrachten Bodens mit einem Lastplattendruckversuch nachgewiesen werden, was weitere Ausgaben verursacht. In Hanglagen oder bei höher gelegenen Erschließungsstraßen können Erdarbeiten anfallen, wenn für eine Bodenplatte zusätzlicher Boden aufgeschüttet werden muss. Und – ein weiterer Kostenfaktor – auch eine Bodenplatte muss gedämmt werden. Für eine maximale Förderung und Energieeffizienz reicht eine konventionelle Dämmung häufig nicht aus. Die Lösung ist eine zusätzliche, aber auch teurere Dämmung unterhalb der Bodenplatte.

Folglich stimmt die Rechnung, „ohne Keller spare ich über 30.000 Euro, nicht immer“, sagt Hetzer: “Betrachtet man neben den reinen Baukosten für die Bodenplatte die eventuell zusätzlich notwendigen Erdarbeiten, können über den Daumen gepeilt schon einmal um die 15.000 Euro zusammen kommen.“ Die Bodenplatte wird hier zur Kostenfalle. Dieser Betrag übersteigt manchmal die Kosten der Erdarbeiten, die für einen Keller anfallen, denn für die Bodenqualität gilt die Faustformel: Je tiefer, desto besser. Geht man von einer Gründung in zwei bis zweieinhalb Metern Tiefe aus, ist die Baufamilie meist auf der sicheren Seite. In jedem Fall empfiehlt Bernd Hetzer eine genaue KostenNutzenAnalyse, die sowohl die Kosten für die Erstellung als auch die Kosten für die Erdarbeiten berücksichtigt. Erst dann sollte die Entscheidung für eine Bodenplatte und gegen einen Keller fallen.

Das Bodengutachten

Aufschluss über den Baugrund gibt ein Bodengutachten. Für Experten bildet es die Grundlage um zu klären, ob und in welchem Umfang ein Bodenaustausch und weitere Erdarbeiten notwendig sind. Auf dieser Basis ist eine realistische Einschätzung der Kosten für die Erdarbeiten erst möglich. Mitunter ist es dann günstiger, ein Eigenheim mit Untergeschoss zu finanzieren und zum Beispiel den Ausbau des Dachgeschosses auf später zu verschieben. Viele Bauwünsche lassen sich im Nachhinein noch realisieren – ein Keller jedoch nicht.

Der vermeintliche Sparvorteil beim Bau einer Bodenplatte kann zum Bumerang werden, wenn man Kosten für die Erdarbeiten vergisst. Bei schlechter Bodenqualität können sich Ausgaben im fünfstelligen Bereich summieren und die Einsparung fällt deutlich kleiner aus als gedacht. Nach der Erfahrung von Bernd Hetzer folgt dann häufig die bittere Erkenntnis der Bauherren: „Hätte ich das gewusst, hätte ich gleich einen Keller gebaut.“

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